Kalziumsilikatplatten
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Der Einstiegspreis von knapp 49 € / m² bietet Remmers Calcium-Silikat-Innendämmplatte SLP CS 25. Neben Marke sollten Preisfaktoren wie Stärke (z. B. 15 mm)und Verwendung (z. B. Dämmstoff) berücksichtigt werden. Stand: 04.05.2026.
Kalziumsilikatplatten sind mineralische Platten für Innendämmung, Innenwanddämmung und feuchtebelastete Bereiche im Altbau. Die Dämmung wird häufig an der Wand oder in der Fensterlaibung eingesetzt, etwa im Keller oder an kritischen Anschlüssen. Typisch sind kapillaraktive, alkalische Eigenschaften, die feuchte puffern und das Risiko für Schimmel mindern können. Als Wärmedämmung erreichen sie keinen extrem hohen Dämmwert. Sie können aber dort sinnvoll sein, wo bauphysikalische Sicherheit wichtiger ist als ein maximaler U-Wert.
Je nach Hersteller und Dicke gibt es Kalziumsilikatplatten zum Beispiel in 10 mm, 15 mm, 20 mm, 25 mm, 30 mm oder 50 mm. 5 cm entsprechen 50 mm und werden eher dort gewählt, wo mehr Dämmung möglich ist. Beim Anbringen werden die Platten in der Regel vollflächig mit mineralischem Kleber geklebt. Wer sauber arbeiten will, sollte das System genau nach Tabelle und Merkblatt verarbeiten. Für Redstone, Knauf und andere Hersteller gilt: Untergrund, Putz, Kleber und Beschichtung sollten als abgestimmtes Set geplant werden. So lassen sich die Platten fachgerecht verputzen, streichen oder in Sonderfällen auch für ein späteres Tapezieren vorbereiten. Fragen zu Nachteile, Alternative, Kleben, Aufhängen oder zu genauen Schichtaufbauten werden meist erst in der Detailplanung entschieden.
Grundsätzlich sind Kalziumsilikatplatten eine sinnvolle Alternative, wenn bei einer Innendämmung nicht nur Dämmung, sondern auch Feuchteregulierung gefragt ist.
Vorteile:
Nachteile:
Beim Anbringen muss der Untergrund tragfähig, sauber und mineralisch sein. Lose Schichten, alter Putz, Tapetenreste und Ursachen für feuchte Stellen sollten vorher entfernt werden. Danach die Platten vollflächig mit passendem Kleber ansetzen, hohlraumfrei andrücken und die Stöße sauber schließen. Entscheidend ist, das System des jeweiligen Herstellers genau einzuhalten und nicht nur punktuell zu kleben.
Ja, man kann Kalziumsilikatplatten verputzen, meist mit einem mineralischen Putz oder einer systempassenden Spachtel. Wer die Oberfläche lieber streichen möchte, sollte ebenfalls auf diffusionsoffene Produkte achten. Für Tapezieren sind die Platten nur eingeschränkt geeignet, weil dichte Beläge die Feuchteregulierung mindern können. Am sichersten ist die Verarbeitung nach Herstellerangabe des jeweiligen Set aus Platte, Kleber und Oberflächenaufbau.
Kalziumsilikatplatten lassen sich je nach Dicke mit Handsäge, Fuchsschwanz oder geeigneter Elektrosäge schneiden. Für gerade Kanten hilft ein sauberer Anriss. Ausschnitte an der Wand oder in der Laibung gelingen mit passendem Werkzeug meist genauer. Beim Schneiden entsteht mineralischer Staub, deshalb sind Schutzbrille und Maske sinnvoll. Vor allem dünnere Formate wie 10 mm oder 15 mm brechen bei unsauberer Führung leichter aus als stärkere Platten.
Das Material selbst schimmelt in der Regel nicht so leicht, weil es mineralisch und alkalisch ist. Schimmel kann aber trotzdem entstehen, wenn weiter Wasser aus Mauerwerk, Wärmebrücken oder Undichtigkeiten in die Wand gelangt. Kalziumsilikatplatten lösen also keine baulichen Schäden, sondern unterstützen ein feuchtesicheres System. Im Keller oder im Altbau sollte die Ursache daher immer vor der Montage geprüft werden.
Redaktioneller Hinweis: Trotz größter Sorgfalt bei der Recherche und Erstellung unserer Inhalte bitten wir Sie, stets die Gegebenheiten vor Ort sowie die Hersteller-Hinweise am jeweiligen Produkt zu beachten. Wir bemühen uns, alle Informationen korrekt, vollständig und aktuell zu halten, können jedoch keine Garantie dafür übernehmen.