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Lichtschacht planen und einbauen

Ein Lichtschacht versorgt die Kellerräume mit frischer Luft und Licht. Zudem sorgt er für den notwendigen Abstand zwischen Erdreich und Kellerfenster. Der Einbau der Lichtschächte ist einfach, wenn man weiß, welche Elemente nötig sind.

Welche Elemente brauche ich zum Einbauen eines Lichtschachts mit Kanalanschluss?


Lichtschacht planen und einbauen
1
1 x Abdeckung aus Edelstahlgewebe
2
1 x Abdeckrost
3
1 Paar Rostabhebesicherung inkl. Sicherungskette
4
3 x Aufstockelemente (Anzahl vom Höhenausgleich abhängig)
5
4 x Montageset
6
3 x Aussteifungsrahmen
7
1 x Lichtschachtkörper
8
1 x Rückstauversicherung / Entwässerungsanschluss
9
Kanalgrundrohr

Diese Einkaufsliste bezieht sich auf das das Beispielbild von oben:

Einkaufsmenge Material Nummerierung in Grafik
1 x Abdeckung (Glas, Aluminium oder Edelstahl) 1
1 x Abdeckrost 2
1 x Rostabhebesicherung 3
3 x Aufstockelement/Lichtschachtaufsatz 4
4 x Montageset (inkl. Schrauben und Dübeln) 5
3 x Aussteifungsrahmen 6
1 x Lichtschachtkörper aus glasfaserverstärktem Kunststoff 7
1 x Rückstauverschluss/Entwässerungsanschluss inkl. Laubfang und Geruchsverschluss 8

Einige Lichtschächte, wie ACO Lichtschächte, sind als Komplett-Set erhältlich. Darin sind alle Komponenten (Lichtschachtkörper, Steckmetallrost und Montageset) für eine Standard-Lichtschachtmontage enthalten.

Welchen Zweck erfüllen die Kellerlichtschacht-Elemente?

  • Abdeckung: Um die Lichtschächte vor Schmutz, Laub und Kleintieren zu schützen, ist eine Lichtschachtabdeckung notwendig. Die Abdeckung bringt man auf dem Abdeckrost an. Es gibt solche aus Aluminium und Edelstahl. Für MEA Lichtschächte gibt es außerdem noch Glasabdeckungen.
  • Abdeckrost: Der Lichtschachtrost sorgt dafür, dass grober Schmutz nicht in den Lichtschacht gelangen kann und der Keller mit Frischluft versorgt wird. Je nach Aufbau wird der Gitterrost in den Lichtschachtkörper oder bei einem Höhenausgleich in das letzte Aufstockelement eingelegt. Abdeckroste können sowohl begehbar als auch befahrbar sein.
  • Rostabhebesicherung: Mit solch einer Absicherung verbindet man den Lichtschachtrost dauerhaft mit dem Lichtschachtkörper. Dadurch kann der Gitterrost nicht mehr herausgenommen werden. Eine Rostabhebesicherung fungiert also als Einbruchschutz und Kinderschutz.
    Sind Lichtschacht-Aufstockelemente vorhanden, wird der Bügel der Rostabhebesicherung über eine Sicherungskette entsprechend verlängert und am Lichtschachtkörper befestigt. Dadurch ist es möglich, die Absicherung am Kellerfenster zu lösen.
  • Aufstockelement: Lichtschächte sollte man immer auf der Höhe der Geländeoberfläche einbauen. Bei großen Kellerfenstern reicht die Eigenhöhe der Lichtschächte oftmals nicht aus. Durch spezielle Aufstockelemente, auch Lichtschachtaufsätze genannt, können die Lichtschächte individuell erhöht werden. Die Lichtschachtaufsätze befestigt man, indem man sie über den Lichtschachtkörper bzw. über den darunter befindlichen Aufstockelementen setzt und sie in der passenden Höhe anschraubt.
  • Montageset: Pro Lichtschachtkörper und pro benötigten Lichtschachtaufsatz wird je ein Montageset benötigt. Je nach Anwendung (begehbar oder befahrbar) und Befestigungsuntergrund (mit oder ohne Perimeterdämmung) ändert sich das Montageset. In jedem Fall sind in dem Set Schrauben, Dübel und eine Rostsicherung enthalten.
  • Aussteifungsrahmen: Sobald ein Höhenausgleich erforderlich ist, müssen die Lichtschachtaufsätze mithilfe eines Aussteifungsrahmen stabilisiert werden. Sie werden zwischen die Lichtschachtaufsätze angebracht.
  • Lichtschachtkörper: Lichtschachtkörper können aus Kunststoff (GFK = glasfaserverstärkter Kunststoff) und aus Beton bestehen. Am häufigsten werden Kunststoff-Lichtschächte eingesetzt. Sie lassen sich durch ihr geringes Gewicht einfach montieren und sorgen mit ihrer weißen Farbe für mehr Licht. Ein Betonlichtschacht ist wiederum belastbarer.
  • Rückstauverschluss/Entwässerungsanschluss: Dieser Anschluss erfüllt zwei Aufgaben: Zum einen ist er dafür zuständig, dass das in den Lichtschacht fließende Wasser in die öffentliche Kanalisation abfließen kann. Zudem fungiert er bei rückstauendem Wasser als Rückstauverschluss. Das bedeutet, dass zum Beispiel bei Hochwasser das Abwasser nicht aus der Kanalisation zurück in den Lichtschacht gedrückt werden kann. Mithilfe eines Laubfangkorbs kann man einer Verstopfung vorbeugen. Ein Geruchsverschluss verhindert, dass unangenehme Gerüche aus der Kanalisation hervordringen. Der Verschluss wird an den tiefsten Punkt der Lichtschachtwanne angebracht und von dort an ein Kanalgrundrohr angeschlossen.

Lichtschacht entwässern

Wie entwässert man Lichtschächte richtig?

Nur bei einer richtigen Entwässerung gelangt kein Regenwasser über das Kellerfenster in den Kellerraum. Lichtschächte verfügen in der Regel über eine Öffnung unterhalb des Lichtschachtkörpers, über welche des Regenwasser ins Erdreich versickert und von einer Drainage aufgenommen wird. Bei schwer wasserdurchlässigen Böden und bei nicht funktionierender Drainage ist es möglich, den Lichtschacht direkt an die Kanalisation über einen Entwässerungsanschluss zu schließen. Außerdem sollte man immer druckwasserdichte Kellerfenster verwenden.

Wo kann man den Lichtschacht befestigen?

Für den Befestigungs-Untergrund kommen verschiedene Baustoffe infrage. Das können zum Beispiel Beton, Kalksandvollstein, Porenbeton und Bims-Vollstein sein. Des Weiteren ist die Montage auch auf einer Perimeterdämmung möglich. Wichtig beim Einbauen von Lichtschächten ist, dass man die Auswahl des Montage-Sets vom Untergrund abhängig macht.

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