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Nichttragende Wände im Trockenbau

Aufbau einer Trockenbauwand

Trennwände im Trockenbau: Eine Anleitung für den Heim- & Handwerker. Worauf muss besonders geachtet werden? Welche Belastungen muss eine Wand aushalten? Wie flexibel muss die Platte sein? Diese und weitere Fragen werden geklärt.

Aufbau einer Trockenbauwand
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Anschlussdichtung
Die Anschlussdichtung wird unter die U-Profile (am Boden und an der Decke) geklebt und sorgt für verbesserten Schallschutz
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Anschlussdichtung
Die Anschlussdichtung wird unter die U-Profile (am Boden und an der Decke) geklebt und sorgt für verbesserten Schallschutz
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U-Profile
Die U-Profile werden am Boden und der Decke befestigt und bilden den Rahmen bzw. die Kontur ihrer Trockenbauwand
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C-Profile
Die C-Profile werden verwendet, um die Wandfläche in gleichmäßige Abstände zu unterteilen. Der Abstand richtet sich hierbei nach den Maßen der gewählten Gipskartonplatten.
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Dämmung
Die Dämmung dient bei Trenn-wänden sowohl zur Wärmedämmung als auch zum Schallschutz. Bei Brandschutzwänden müssen spezielle Dämmstoffe und Gipskartonplatten verwendet werden.
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Gipskartonplatten
Gipskartonplatten gibt es in verschiedenen Ausführungen, z.B. für Feuchträume oder zum Schallschutz.
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Fugenspachtel
Der Fugenspachtel wird auf die Fugen und Schrauben aufgetragen. Dies gleicht Unebenheiten aus und sorgt dafür, dass man Vertiefungen und Lücken beim späteren Tapezieren nicht mehr sehen kann.

Wie Sie eine Trennwand richtig konstruieren

Die Konstruktion einer Trennwand ist im Trockenbau eine häufige Arbeit. Bevor eine Trockenbauwand eingezogen werden kann, sollten Sie sich folgende Gedanken machen. Definieren Sie zunächst welche Anforderungen die Platten erfüllen müssen und wählen Sie demnach das Material und die Flexibilität der Platten.

Dazu sollten Sie sich folgende Fragen stellen:

  • Wo soll sie eingesetzt werden?
  • Welchen Belastungen muss die Wand standhalten?
  • Wie flexibel muss die Platte sein?

In der Regel werden Gipsfaserplatten oder Gipskartonplatten verarbeitet. Nehmen wir an, Sie möchten eine Trennwand in einem Feuchtraum montieren, dann wählen Sie Platten mit wasserabweisenden Eigenschaften. Soll hingegen der Schall von außen verringert werden, fällt Ihre Wahl auf Schallschutzplatten. Relevanz bei der Wahl der geeigneten Platte besitzt auch die Frage, welcher Belastung die Trockenbauwand ausgesetzt ist. Eine Fermacell-Platte mit einer Dicke von 12,5 mm trägt beispielsweise ein Gewicht von bis zu 50 kg je Dübel. Des Weiteren haben Sie die Wahl flexible bzw. leicht formbare Platten zu montieren. Beispielsweise wenn Ihre Wand rundlich werden soll. Zusätzlich benötigen sie neben Spachtelmasse, Profilen bzw. Kanthölzern und Schrauben übliches Werkzeug wie ein Akkuschrauber, ein Teppichmesser und ein Spachtel.

Unterkonstruktion und Profile

Die Unterkonstruktion wird im Trockenbau auch Ständerwerk genannt. Für das Ständerwerk einer Trockenbauwand dienen Materialien wie Holz und Metall. Abhängig davon, für welches Material Sie sich entscheiden, kommen Kanthölzer beim Holzständerwerk oder Trockenbauprofile beim Metallständerwerk zum Einsatz. Die Profile lassen sich dabei in rahmende (U Profile) und tragende Profile (C Profile) unterteilen. Die U Profile werden am Boden und der Decke befestigt und bilden – wie der Name bereits verrät – den Rahmen bzw. die Kontur ihrer Trockenbauwand. An den C Profilen werden später die Platten montiert.

Vorgehen beim Bau der Trockenbauwand

Bau einer TrockenbauwandBevor sie mit der Konstruktion der Trockenbauwand beginnen, sollten Sie zunächst die Grundlinie der Wand mit einer Richtschnur auf dem Boden festlegen. Entlang dieser Grundlinie bringen Sie eine Selbstklebende Anschlussdichtung als Schalldämmung an.
Auf ihr verlegen Sie das erste Profil. Dieses Profil verschrauben Sie mit dem Boden. Markieren Sie nun mit einem Lot die Außenkanten des Profils. So kann das Profil passgenauer an der Decke montiert werden. Auch unter diesem Profil muss eine Abschlussdichtung aufgeklebt werden. Die Profile können ggf. einfach mit einer Metallschere zugeschnitten werden.

Schrauben Sie danach das Profil an der Decke fest. Die C-Profile setzten Sie immer in einem gleichmäßigen Abstand, welcher vom Material und der Dicke der Platten abhängt. Die Platten können mit Hilfe eines Metalllineals und einem Cutter Messer einfach zugeschnitten werden. Nachdem Sie die oberste Plattenschicht durchschnitten haben, lässt sich die Platte auf das gewünschte Maß brechen. Achten Sie bei der Verlegung darauf, dass Sie zwischen der ersten Platte und dem Boden einen minimalen Abstand lassen. Verschrauben Sie nun anschließend die Platten mit den C-Profilen. Sind die Platten auf einer Seite der Trockenbauwand verlegt, können Sie nun das zugeschnittene Dämmmaterial (Innenwanddämmung) in die Zwischenräume einfügen. Achten Sie darauf, dass Sie zwischen der letzten Gipsplatte und der daran angrenzenden Wand ein selbstklebendes Malerband anbringen. Dadurch wird die angrenzende Wand vor dem Putz geschützt. Das Klebeband kann nach dem Verspachteln einfach mit einem Cutter Messer abgeschnitten werden. Bauen Sie bspw. eine Trennwand, montieren Sie auch auf der Rückseite die Platten und verspachteln anschließend alle Fugen. Damit schaffen Sie eine ebene Oberfläche. Für ein optimales Ergebnis fasen Sie die Kanten der zugeschnittenen Platten vorher an. Tragen Sie die Spachtelmasse zunächst auf die Fugen und die Schrauben auf. Trockenbauprofile helfen Ihnen dabei Ecken zu begradigen und zu stabilisieren. Ist die Spachtelmasse ausgehärtet, können Sie die Unebenheiten mit einem Spachtel ausbessern. Mit einer feinkörnigeren Spachtelmasse bessern Sie die Oberfläche nach. Ist die Masse getrocknet bearbeiten Sie diese mit einem Schleifpapier nach.
Nach dem Austrocknen der Spachtelmasse kann die Trockenbauwand auf verschiedenste Art weiter bearbeitet werden: Sie kann tapeziert, verputzt werden, oder mit Fliesen beklebt werden.

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