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Baugenehmigungen 2021

5 Schritte zur Carport Baugenehmigung

Der Bau eines Carports macht oft Sinn, wenn man verschiedene Fahrzeuge luftig und dennoch geschützt unterstellen möchte, aber aus optischen oder praktischen Gründen keine Garage in Erwägung zieht. Ist die Idee entstanden, stellt sich die Frage, ob dafür eine Baugenehmigung nötig ist.

Inhaltsverzeichnis Carports

Schritt 1: Landesbauordnung beachten

Ob der Carport gebaut werden darf, entscheidet die Regelung der Landesbauordnung. Dies ist in jedem Bundesland etwas anders. Diverse Parameter, wie z. B. Wandhöhe und Grundfläche sind ausschlaggebend. Im Regelfall sind Carports im Privatbereich bis zu einer Höhe von 3 m und einer Brutto-Grundfläche bis 30 qm genehmigungsfrei. Verschiedene Bundesländer erlauben auch größere Abmessungen für die überdachten Stellplätze.

Schritt 2: Faktoren für eine Baugenehmigung prüfen

Die Baugenehmigung ist von weiteren Faktoren abhängig:

  • Vorgeschriebene bauliche Abstandsregelungen müssen eingehalten werden.
  • Die Höhe der Wände muss den Regelungen der Bauordnung entsprechen.
  • Die Abstände zum Nachbargrundstück dürfen nicht überschritten werden.
  • Die Brandschutzvorschriften sind zu beachten.
  • Denkmalschutz- und Umweltvorschriften sind zu berücksichtigen.


Schritt 3: Beim Bauamt Informationen einholen

Planen Sie den Bau eines Carports, ist es ähnlich wie bei einem Gartenhaus, der Terrassenüberdachung und einer Garage. Zuerst informieren Sie sich bei der zuständigen Baubehörde. Lassen Sie sich eingehend beraten und halten Sie die Absprachen schriftlich fest. Anschließend sollten Sie die Recht Ihres Nachbarn nicht außer Acht lassen, auch mit ihm ist ein Gespräch sinnvoll. Damit es zu keinen Streitigkeiten kommt, gibt es auch hier Bestimmungen in punkto Abstand zum Nachbargrundstück. Wenn die Maße der 9 m Länge und die Höhe unter 3 m eingehalten werden, dürfen Carports wie auch Gartenhäuser und Garagen in Grenznähe gebaut werden. Eine direkte Grenzbebauung ist bei Carports auch denkbar, da sie keine Außenwände besitzen und rundum offen sind.



Bei freistehenden Häusern können beide Seiten des Grundstücks bebaut werden, so lange diese Bauten nicht über eine Länge von 15 Metern hinausgehen. Ist der geplante Carport länger als 9 m oder höher als 3 m, so benötigen Sie die schriftliche Zustimmung des Nachbarn. Diese ist teilweise formlos möglich, in manchen Bundesländern müssen diese jedoch beurkundet und eingetragen werden. Die entsprechenden Vorschriften sind in der Landesbauordnung festgelegt.



Schritt 4: Bauantrag stellen

Sollte eine Baugenehmigung nötig sein, reicht der Bauherr folgende Unterlagen ein:

    • Bauantragsformular
    • Bauzeichnung
    • Auszug aus dem Liegenschaftskataster
    • Berechnung der Statik

    Das Antragsformular erhält der Bauherr beim Bauamt. Nach dem Einreichen der kompletten Dokumente brauchen Sie ein paar Wochen Geduld. Wenn Ihr Bauvorhaben genehmigt, oder sogar genehmigungsfrei ist, können Sie mit dem Bau starten.

    Schritt 5: Größe des Carports berechnen

    Wie groß Ihr Carport werden soll, hängt davon ab, was Sie unterstellen möchten. Denken Sie langfristig und planen Sie lieber etwas großzügiger als zu knapp. Bis zu einem Mittelklassewagen genügen folgende Maße:

    Länge: 5 – 7 Meter
    Breite: 3 - 4,5 Meter
    Höhe: 2,30 – 3 Meter

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