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Baugenehmigungen

Terrassenüberdachung – Wichtige Informationen zur Baugenehmigung

Ist die Terrasse fertig, sollte auch eine Terrassenüberdachung in Erwägung gezogen werden. Schließlich möchte man auch hier möglichst wetterunabhängig agieren können, ohne von zu viel Sonneneinstrahlung oder Regen gestört zu werden. Ob Sie für eine solche Überdachung eine Baugenehmigung benötigen, ist je nach Bundesland unterschiedlich geregelt.

Inhaltsverzeichnis Terrassenüberdachung

Das Terrassendach als Anbau oder freistehend

Die Überdachung für die Terrasse ist üblicherweise eine Anbaumaßnahme an einem bestehenden Objekt. Erwägen Sie eine freistehende Terrassenüberdachung, so ist auch für diese meist ein Bauantrag beim entsprechenden Bauamt nötig. Hier gelten Vorschriften, genau wie auch beim Bau eines Carports, eines Gartenhauses oder einer Garage.

Größe und Material des Überbaus

Die Größe des umbauten Raums ist primär ausschlaggebend, ob eine Genehmigung notwendig ist oder nicht. Soll die Terrassenüberdachung nicht umfangreicher als 30 Kubikmeter werden, so verzichten die meisten Bundesländer auf die Stellung eines Bauantrags. Bei mehr als 30 Kubikmetern, ist das Bauvorhaben normalerweise baugenehmigungspflichtig. Ob Sie Holzpfeiler oder Metallbefestigungen verwenden, ist nicht relevant. Auch die Materialwahl für das Dach spielt keine Rolle für die Vergabe einer Genehmigung.

Bauvorschriften beim örtlichen Bauamt erfragen

Der Bauherr sollte unbedingt erfragen, welche Vorschrift bei ihm am Wohnort gilt. Auf der Homepage Ihrer Gemeinde finden Sie die dafür zuständliche Stelle. Mündliche Absprachen beim Amt sollten Sie schriftlich fixieren lassen, damit Sie in Streitfällen auf der sicheren Seite sind.

HINWEIS: Beachten Sie die Regelungen nicht, die in Ihrer Region gelten, machen Sie sich strafbar und es wird unter Umständen ein Ordnungsgeld fällig. Außerdem muss das erstellte Objekt wieder entfernt werden.

Wichtige Unterlagen für die Antragstellung

Ist eine Baugenehmigung nötig, so sollten Sie folgende Formulare einreichen:

  • - Ausgefüllter Bauantrag
  • - Genaue Beschreibung des geplanten Objekts
  • - Aufstellung der Erstellungskosten
  • - Grundriss, Schnitte und Ansichten
  • - Statischer Erfassungsbogen
  • - Aktueller Lageplan des Grundstücks vom Katasteramt

In manchen Bundesländern wird für Terrassenüberdachungen ein vereinfachtes Verfahren angewandt. Sie erhalten auch diese Formularvordrucke bei Ihrer für Sie zuständigen Behörde.

TIPP: Reichen Sie alle Unterlagen komplett ein. Nachforderungen vom Amt führen zu großen Zeitverzögerungen.

Weitere Überlegungen vor dem Bau der Überdachung

Planen Sie das Terrassendach so, dass es keine Schwierigkeiten mit den Nachbarn gibt. Oft ist dies die größte Hürde, die genommen werden muss, wenn Sie sich beispielsweise in einer dicht bevölkerten Wohnsiedlung befinden. Eruieren Sie vorher, ob das Mauerwerk, an welchem das Dach befestigt werden soll, tragfähig genug ist. Architekten helfen Ihnen hier weiter. Bedenken Sie, dass die bauliche Maßnahme von Dauer ist. Ein nachträgliches Entfernen ist mit sehr viel Aufwand und Kosten verbunden. Ist Ihnen der Aufwand zu groß, oder Sie erhalten keinen Baugenehmigung, ist ein Sonnensegel eventuell eine Alternative.

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