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Hausbauweisen im Vergleich

Fertighaus oder Massivhaus?

Massivbauweise und Fertigbauweise haben jeweils Vor- und Nachteile. Ein direkter Preis-Leistungsvergleich gibt meistens keinen klaren Fingerzeig, welche Bauweise die bessere Variante darstellt. Allerdings gibt es Gegebenheiten und Indizien, die zur Entscheidungsfindung herangezogen werden können.

Inhaltsverzeichnis

Planbarkeit und Schnelligkeit: Deutliche Vorteile bei Fertighäusern

Bei einem Fertighaus liegen in der Praxis zwischen der Vertragsunterschrift und dem Hausaufbau eine Zeitspanne von lediglich vier bis sechs Monaten. Die tatsächliche Aufbauphase Ihres Wunschobjekts dauert dabei in der Regel gerade einmal maximal drei Tage; in einigen Fällen wird dieser Aufbau sogar an nur einem einzigen Tag realisiert.

schlüsselfertige Massivhäuser. Trotzdem benötigt ein Massivhaus weitaus mehr Zeit für den Bau, auch wenn die Baugeschwindigkeit gegenüber früheren Zeiten kräftig zugelegt hat. Gerade schlechte Witterungsbedingungen erweisen sich dabei häufig als zeitverzögernder Faktor. Bei der Fertigbauweise stellt das Wetter demgegenüber keinen entscheidenden Faktor dar.

MERKE: Wenn Sie schnellstmöglich in Ihr neues Eigenheim einziehen möchten, ist die Fertigbauweise ohne Frage die richtige Lösung.

Stabilität: Massivhäuser top – aber die Fertigbauweise hat mächtig aufgeholt

In früheren Zeiten waren die genutzten Werkstoffe und die damit zusammenhängende Stabilität eines Objekts ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal von Massiv- und Fertighäusern. Natürlich geht auch heute nichts über die massive Bauweise „Stein auf Stein“.

TextStein auf Stein beim Massivhaus

Aber auch moderne Fertighäuser weisen mittlerweile eine explizit hohe Stabilität auf. Dies liegt vor allem am technischen Fortschritt, der im Laufe der Zeit die genutzten Materialien und Werkstoffe immer haltbarer macht. Für die tragende Holzkonstruktion kommt bei einem Fertighaus zwar immer noch Holz zum Einsatz, aber es werden vorzugsweise massive Nadelhölzer genutzt. Zudem wird das Holz innerhalb der industriellen Fertigung von Fertighäusern unter hochwertigen Bedingungen verarbeitet. Auch Leichtbeton und Ziegel werden diesbezüglich inzwischen verstärkt als Materialien genutzt. Zudem ist auch das Vergießen mit Beton bei Herstellern und Kunden beliebt, um die Stabilität noch einmal deutlich zu erhöhen.

MERKE: Im Hinblick auf die Stabilität können Fertighäuser mittlerweile durchaus mit Massivhäusern mithalten.

Energieeffizienz: Optimierte Dämmmaterialien bzw. -techniken im Fokus

Ein wichtiges Kriterium ist heutzutage die Energieeffizienz und Umweltverträglichkeit bzw. -schonung. Das Material Holz hat diesbezüglich von vorne herein natürliche Vorteile. Im Verbund mit stetig verbesserten Dämmstoffen sind Fertighäuser dann in der Regel auch mit einer hervorragenden Energieeffizienz ausgestattet. Gerade die optimierten Dämmmaterialien sorgen dafür, dass ein Fertighaus komplett abgedichtet wird. Energie bzw. Wärme können so nicht entweichen. Massivhäuser sind in der Regel ebenfalls mit einer ansprechenden Energieeffizienz ausgestattet, wobei auch hier die Dämmung als entscheidender Faktor fungiert.

MERKE: Sowohl Fertig- als auch Massivhäuser unterliegen einer energieeffizienten Bauweise.

Schallschutz: Massivbauweise kennt keine Hellhörigkeit

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die Entscheidungsfindung ist die Hellhörigkeit bzw. der Schallschutz. Wenn Sie die Ruhe genießen möchten, ist ein Haus mit einer Massivbauweise zu empfehlen. Allerdings sind mittlerweile auch Fertighäuser nicht mehr zwingend hellhörig. Die entsprechenden Bautechniken stellen inzwischen Fertigbau-Lösungen vor, bei denen extrem dünne, aber explizit schallgeschützte Wände verwendet werden.

MERKE: Die Massivbauweise hat immer noch die besseren Schallschutz-Argumente.